BC Ferries einfach erklärt – Fähre nach Vancouver Island
von Peter Wolf
Zuletzt aktualisiert am: 18-Sep.-2026
Lesezeit: ca. 15 Min

Im engen Active Pass zwischen Galiano Island und Mayne Island begegnen sich die Fähren regelmäßig auf ihrem Pendelkurs. Für Passagiere ist das einer der schönsten Momente der Überfahrt – und oft die Gelegenheit, den Reisenden auf der anderen Fähre kurz zuzuwinken. Bild : ©Peter Wolf
BC Ferries – So funktioniert die Fähre nach Vancouver Island
Es gibt einen Moment auf vielen Westkanada-Reisen, der überraschend schnell zum Highlight wird.
Das Schiff hat gerade abgelegt. Hinter Ihnen verschwinden langsam die Hochhäuser von Vancouver im Dunst des Pazifiks. Vor dem Bug tauchen grüne Inseln auf, dicht bewaldet und von kleinen Buchten durchzogen. Möwen gleiten im Wind über das Wasser, während sich am Horizont langsam die Hügel von Vancouver Island abzeichnen.
Spätestens jetzt merkt man: Diese Fähre ist nicht einfach nur ein Transportmittel – sie gehört eigentlich schon zur Reise.
Sie ist oft der Moment, in dem eine Reise durch British Columbia wirklich beginnt.
Die großen Autofähren von BC Ferries verbinden das Festland mit Vancouver Island, der Sunshine Coast und zahlreichen Inseln entlang der Pazifikküste. Für Besucher sind sie ein fester Bestandteil vieler Rundreisen – und nicht selten eines der schönsten Erlebnisse unterwegs.

Eine Fähre im Terminal von Swartz Bay im Abendlicht. Von hier starten neben den großen Verbindungen nach Vancouver auch Fähren zu mehreren Inseln der Salish Sea. Bild : ©Peter Wolf
Der Weg nach Vancouver Island
Die meisten Reisenden nutzen die Fähren rund um Vancouver. Von hier führen mehrere Routen durch die Inselwelt der Salish Sea nach Vancouver Island.
Die klassische Verbindung verläuft vom Terminal Tsawwassen nach Swartz Bay. Nach etwa anderthalb Stunden erreicht man die Halbinsel nördlich von Victoria, der Hauptstadt der Provinz.
Victoria ist bekannt für seine viktorianische Architektur, gepflegten Gärten und eine Hafenpromenade, auf der man manchmal das Gefühl hat, irgendwo zwischen England und Kalifornien gelandet zu sein.
Doch nicht alle Reisenden steuern Victoria an. Viele möchten direkt nach Nanaimo, etwa wenn die Reise weiter Richtung Tofino, Ucluelet oder den Pacific Rim National Park führt.
Hier wird es bei der Planung kurz etwas komplizierter.
Zwei Fähren nach Nanaimo
Nanaimo besitzt gleich zwei Fährterminals – und das sorgt bei Erstbesuchern regelmäßig für Verwirrung.
Vom großen Terminal Tsawwassen fährt die Fähre nach Duke Point, etwas südlich der Stadt. Die Überfahrt dauert rund zwei Stunden und ist besonders praktisch für Reisende, die anschließend direkt Richtung Westküste von Vancouver Island weiterfahren.
Die zweite Verbindung startet vom Terminal Horseshoe Bay, nördlich von Vancouver. Diese Fähre fährt nach Departure Bay, deutlich näher am Zentrum von Nanaimo.
Der Unterschied klingt zunächst klein, kann aber durchaus eine halbe Stunde Fahrzeit sparen – was spätestens dann relevant wird, wenn man noch mehrere Stunden bis Tofino vor sich hat.
Ein kleiner Umweg, der sich lohnt: Horseshoe Bay
Während Tsawwassen das größte Fährterminal der Vancouver Region ist, hat Horseshoe Bay seinen ganz eigenen Charme.
Der kleine Hafen liegt eingebettet zwischen Bergen und Meer. Schon die Anfahrt entlang der Küste gehört zu den schönsten kurzen Fahrten rund um Vancouver.

Im Terminal von Horseshoe Bay liegen oft mehrere Fähren gleichzeitig im Hafen. Von hier starten Verbindungen nach Vancouver Island, zur Sunshine Coast und zu kleineren Inseln wie Bowen Island. Wer zum ersten Mal hier ist, sollte einfach den Schildern folgen – sie führen zuverlässig zur richtigen Fähre. Bild : ©Peter Wolf
Kurz nach dem Ablegen gleitet das Schiff zwischen kleinen Inseln hindurch, während hinter dem Heck langsam die Berge der North Shore verschwinden.
Viele Reisende stehen in diesem Moment auf dem Außendeck und denken ungefähr dasselbe: „Das hätte ich jetzt nicht direkt neben einer Millionenstadt erwartet.“
Reservierung oder einfach anstellen?
Eine der häufigsten Fragen lautet: Braucht man eine Reservierung?
In der Nebensaison kann man häufig auch spontan fahren. Wer ohne Reservierung ankommt, wird in eine Wartespur eingewiesen und kommt meist auf die nächste oder übernächste Fähre.
Doch besonders zwischen Juni und September sieht die Realität oft anders aus. Viele Abfahrten sind Tage oder sogar Wochen im Voraus ausgebucht. Und nicht nur der Sommer sorgt für volle Fähren. Auch Long Weekends, Schulferien, Feiertage oder größere Veranstaltungen auf Vancouver Island und in Vancouver können für überraschend hohe Nachfrage sorgen.
Manchmal scheint es, als hätte halb Vancouver gleichzeitig beschlossen, einen Ausflug ans Meer zu machen.

Früh am Morgen auf der Fähre von Powell River: Während die Coast Mountains im ersten Licht des Tages aus dem Nebel auftauchen, ist das Außendeck noch ruhig – ein schöner Moment, bevor der Tag auf der Straße weitergeht. Bild : ©Peter Wolf
Warum man die nächste Fähre nicht einfach „später nimmt“
Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass man im Zweifel einfach die nächste Fähre nehmen kann.
In der Praxis funktioniert das selten so einfach. Die Fähren pendeln im festen Rhythmus zwischen den Terminals. Wenn eine Abfahrt voll ist, bleiben Fahrzeuge zurück – und müssen auf die nächste Fähre warten. Dadurch entsteht schnell eine Kettenreaktion von Warteschlangen, die sich über mehrere Abfahrten hinweg fortsetzen kann.
Gerade an stark frequentierten Tagen kann das mehrere Stunden Wartezeit bedeuten. Im Extremfall bekommt man an diesem Tag gar keinen Platz mehr.
Das klingt dramatisch, passiert aber durchaus. Ich selbst habe einmal ungeplant eine Nacht länger auf Vancouver Island verbracht, weil sämtliche Fähren bereits ausgebucht waren.
Seitdem lautet mein persönlicher Rat: Reservieren ist fast immer die bessere Idee.
Pünktlichkeit ist entscheidend
Wer eine Reservierung hat, sollte unbedingt rechtzeitig am Terminal eintreffen.
BC Ferries arbeitet mit klaren Regeln: Fahrzeuge müssen spätestens 30 Minuten vor Abfahrt eingecheckt sein. Wer später ankommt, verliert seine Reservierung – ohne Diskussion.
Unsere Empfehlung lautet daher: Planen Sie Ihre Ankunft etwa eine Stunde vorher ein.
Das ist keineswegs verlorene Zeit. Die großen Terminals verfügen über Cafés, kleine Shops und natürlich auch über Toiletten. Man kann also ganz entspannt ankommen, noch einen Kaffee trinken und den Blick aufs Meer genießen, bevor das Boarding beginnt.

Beim Boarding wird jedes Fahrzeug von der Crew genau eingewiesen. Die Abstände zwischen den Autos sind klein – daher die Hinweise wie „Park Close“, die auf vielen Fähren zu sehen sind. Bild : ©Anja Geithner-Wolf
Das Boarding – erstaunlich unkompliziert
Der Ablauf am Terminal ist einfacher, als viele Reisende erwarten. Nach dem Check-in wird man einer Spur – einer sogenannten Lane – zugewiesen. Dort wartet man, bis das Boarding beginnt.
Dann dirigiert die Crew die Fahrzeuge nach und nach auf das Schiff. Autos, Wohnmobile und Lastwagen verschwinden im Bauch der Fähre, wo mehrere hundert Fahrzeuge Platz finden.
Nach dem Parken verlässt man das Auto und geht hinauf auf die Passagierdecks.
Kleiner Tipp an Bord: Bevor Sie das Fahrzeugdeck verlassen, lohnt sich ein kurzer Blick zurück: Merken Sie sich Decknummer und Schiffseite. Die Fähren sind groß, und nach einer Stunde auf dem Außendeck sehen viele Fahrzeugreihen plötzlich erstaunlich ähnlich aus.

Auf den großen Fähren werden Fahrzeuge auf mehreren Decks geparkt. Die Decknummer – wie hier „Deck 4“ – ist gut sichtbar markiert. Am besten merkt man sich beim Verlassen des Autos kurz Deck und Seite. Bild:©Peter Wolf
Was erwartet einen an Bord?
Die großen Fähren sind im Grunde kleine schwimmende Städte. Es gibt Cafeterias, Restaurants, großzügige Sitzbereiche, Shops und Außendecks mit beeindruckender Aussicht.
Viele Reisende verbringen einen großen Teil der Überfahrt draußen. Mit etwas Glück sieht man Seehunde auf Felsen oder Schweinswale im Wasser – gelegentlich sogar Orcas.
Und selbst wenn nicht: Allein die Aussicht auf die Inselwelt der Salish Sea ist lohnenswert.
Fähren als Teil einer Küstenroute – Sunshine Coast
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann entlang der Küste von British Columbia eine besonders schöne Route entdecken.
Von Horseshoe Bay fährt man zunächst nach Langdale auf der Sunshine Coast. Schon diese erste Überfahrt stimmt auf eine Region ein, die ruhiger, gelassener und landschaftlich oft noch eindrucksvoller ist, als viele erwarten. Die Straße führt anschließend nordwärts entlang der Küste, vorbei an kleinen Orten, stillen Meeresarmen und immer wieder an Aussichtspunkten, die verdächtig danach aussehen, als wären sie eigentlich für Postkarten erfunden worden.

Eine Fähre auf dem Weg nach Gibsons an der Sunshine Coast. Schon kurz nach dem Ablegen von Horseshoe Bay öffnet sich der Blick auf die Küstenberge – oft noch mit Schnee auf den Gipfeln. Bild:©Destination BC/Dolf Vermeulen
Ein fester Bestandteil dieser Strecke ist die kostenlose Fähre zwischen Earls Cove und Saltery Bay. Sie verbindet die beiden Abschnitte der Sunshine Coast und gehört für Einheimische ganz selbstverständlich zum Alltag. Für Reisende ist sie einer dieser Momente, in denen plötzlich klar wird, wie selbstverständlich hier Straßen und Wasserwege zusammengehören.
Auf der Verbindung zwischen Earls Cove und Saltery Bay verkehrt nur eine Fähre. Wer hier ankommt, wartet einfach, bis sie von der anderen Seite zurückkehrt – meist keine lange Pause, aber ein guter Moment, kurz die Aussicht zu genießen.
Wer der Route weiter nach Norden folgt, erreicht schließlich Powell River. Von dort bringt eine weitere Fähre Reisende zurück nach Vancouver Island – auf der Verbindung von Powell River nach Little River, nahe Comox.
Diese Küstenroute eignet sich besonders für Reisende, die Vancouver Island nicht über dieselbe Strecke verlassen möchten und unterwegs noch eine der entspanntesten Regionen der Provinz kennenlernen wollen. Für Individualreisende mit etwas Zeit ist sie nicht der schnellste Weg – aber sehr oft der schönere.

Blick vom vorderen Außendeck der kostenlosen Fähre zwischen Earls Cove und Saltery Bay. Auf dieser Route verkehrt nur ein Schiff – wer ankommt, wartet einfach auf die nächste Überfahrt, während die Fähre von der anderen Seite zurückkehrt. Auf vielen dieser kleineren Fähren mischen sich Urlauberautos mit Lieferfahrzeugen aus der Region – hier sogar mit einem McDonald’s-Truck an Bord. Bild:©Peter Wolf
Auch im Inland gehören Fähren zum Alltag
Fähren sind in British Columbia nicht nur an der Küste zu finden. Auch im Landesinneren gehören sie ganz selbstverständlich zum Straßennetz – und für Reisende sind sie oft eine überraschend schöne Unterbrechung der Fahrt.
Ein besonders gutes Beispiel ist die kostenlose Fähre zwischen Shelter Bay und Galena Bay, die den Arrow Lake überquert. Sie liegt auf der landschaftlich beeindruckenden Route zwischen Revelstoke und Nelson – einer Strecke, die ohnehin zu den schönsten Fahrten im südlichen Teil der kanadischen Rockies gehört.
Diese Fähren sind Teil des Highways und daher komplett kostenlos. Anders als bei den großen Küstenfähren von BC Ferries gibt es hier jedoch keine Reservierungen. Fahrzeuge fahren einfach nach dem Prinzip „first come, first served“ an Bord. Meist verkehren die Fähren in kurzen Abständen, sodass die Wartezeiten in der Regel überschaubar bleiben.

Auffahrt auf die kostenlose Fähre zwischen Shelter Bay und Galena Bay am Arrow Lake. Fahrzeuge werden von der Crew in die richtige Spur eingewiesen – ein kurzer Zwischenstopp auf einer der schönsten Fahrten zwischen Revelstoke und Nelson. Solche Strecken fahren wir regelmäßig selbst, wenn wir Routen testen, Fahrzeiten überprüfen oder Hotels entlang unserer Rundreisen besuchen. Bild:©Anja Geithner-Wolf
Der Arrow Lake selbst ist kein kleiner Bergsee, sondern ein langgestreckter, fjordähnlicher See, der sich tief zwischen bewaldeten Berghängen hindurchzieht. Die Fähre verbindet hier zwei Abschnitte des Highways und ist für Fahrzeuge komplett kostenlos. Sie verkehrt in kurzen Abständen und ist Teil des ganz normalen Straßenverkehrs.
Viele Reisende kommen hier zunächst etwas überrascht an: Die Straße endet plötzlich am Wasser, und statt einer Brücke wartet eine Fähre. Doch gerade das macht den Reiz dieser Strecke aus.
Während der etwa 20-minütigen Überfahrt öffnen sich weite Blicke über den See und die umliegenden Berge. Besonders an klaren Tagen wirkt die Landschaft hier fast wie eine Mischung aus Küstenfjord und Bergwelt.
Für Reisende ist die Überfahrt ein kurzer, entspannter Abschnitt der Fahrt – für uns oft ein Moment, um kurz die Route zu überprüfen, Fotos zu machen und die Landschaft zu genießen.

Auf dem offenen Deck der Arrow Lake Fähre: Autos stehen in der Mitte, während Passagiere die Aussicht genießen. Selbst die örtlichen Raben schauen gelegentlich vorbei – vermutlich in der Hoffnung auf ein paar Krümel. Am Ende des Decks steht übrigens unser eigener Fotograf – während Anja die Szene festhält. Bild:©Anja Geithner-Wolf
Noch kleiner – und fast schon charmant improvisiert – ist die Seilfähre bei McLure nördlich von Kamloops. Sie überquert den North Thompson River. Die Fähre wirkt eher wie eine schwimmende Plattform als wie ein klassisches Schiff und ist mit einem Kabel über den Fluss gesichert. Ohne dieses Kabel würde die Überfahrt vermutlich deutlich länger dauern – der nächste Halt wäre dann wohl der Kamloops Lake.
Wir sind bei einer unserer Recherchereisen – auf dem Weg Richtung Jasper – natürlich neugierig gewesen und ebenfalls hinübergefahren. Für Reisende ist die Überfahrt nur ein paar Minuten lang, aber sie gehört zu diesen kleinen Momenten, die eine Fahrt durch British Columbia besonders machen.

Die Seilfähre bei McLure: Auf den ersten Blick sieht sie aus wie ein improvisiertes Floß – bis man merkt, dass sie ganz offiziell Teil des Highway-Netzes ist. Bild:©Peter Wolf
Welche BC Ferry Route passt zu Ihrer Reise?
Wer zum ersten Mal eine Rundreise durch Westkanada plant, fragt sich oft, welche Fähre eigentlich die richtige ist.
Wenn Ihre Reise in Victoria beginnen soll, ist die Verbindung Tsawwassen – Swartz Bay die beste Wahl.
Wer möglichst schnell Richtung Tofino oder an die Westküste von Vancouver Island fahren möchte, nutzt meist eine Fähre nach Nanaimo.
Und wer etwas mehr Zeit hat, kann über die Sunshine Coast und die Fähre von Powell River nach Little River eine besonders schöne Küstenroute einbauen.
In der Praxis entscheidet meist nur eine Frage: Möchten Sie im Süden von Vancouver Island ankommen – oder weiter nördlich bei Nanaimo?
Viele Reisende setzen ihre Fahrt von Nanaimo aus weiter Richtung Norden fort – etwa nach Campbell River. Von dort beginnt für manche sogar eine der spektakulärsten Fährstrecken Kanadas entlang der abgelegenen Küste des Pazifiks.
Die 5 häufigsten Fehler bei BC Ferries
Die Fähren von BC Ferries sind sehr zuverlässig. Trotzdem gibt es ein paar typische Planungsfehler.
- Der häufigste ist, zu spät am Terminal anzukommen. Wer seine Reservierung verpasst, fährt schlicht nicht mit.
- Ein weiterer Klassiker ist, im Sommer ohne Reservierung zu reisen. Viele Fähren sind dann lange im Voraus ausgebucht.
- Auch Long Weekends oder Schulferien werden häufig unterschätzt – an solchen Tagen scheint es manchmal, als hätte halb Vancouver denselben Ausflug geplant.
- Ebenso riskant ist es, eine Fähre am Tag des Rückflugs zu planen. Verzögerungen können immer passieren.
- Und schließlich sorgt auch die Existenz von zwei Nanaimo-Terminals gelegentlich für Verwirrung.
Mit etwas Planung lassen sich diese Probleme jedoch problemlos vermeiden.

Mount Garibaldi (2.678 m) ist ein großer Stratovulkan der Coast Mountains. Für viele Passagiere gehört dieser Blick zu den beeindruckendsten Momenten der Überfahrt. Bild:© Peter Wolf
Und dann gibt es noch die große Reise
Wer sich noch weiter nach Norden wagt, stößt schließlich auf eine der spektakulärsten Fährstrecken Kanadas: die legendäre Inside Passage Ferry Route zwischen Prince Rupert und Port Hardy entlang der abgelegenen Küste von British Columbia.
Diese Fahrt dauert fast einen ganzen Tag und führt durch eine wilde Küstenlandschaft aus Fjorden, Inseln und dichten Regenwäldern. Für viele Reisende ist sie weniger eine einfache Überfahrt als vielmehr eine kleine Kreuzfahrt entlang der abgelegenen Küste von British Columbia.
Darauf gehen wir in einem eigenen Artikel noch ausführlicher ein – denn diese Route ist ein Erlebnis für sich.
Noch ein kleiner Hinweis zur Anfahrt
Wer zum Terminal von Tsawwassen Ferry Terminal fährt, sollte besonders auf die Geschwindigkeit achten. Die Straße wirkt auf den letzten Kilometern fast wie eine Autobahn, doch kurz vor dem Terminal sinkt das Tempolimit deutlich.
Die Polizei kontrolliert hier regelmäßig – und kann an manchen Stellen den Verkehr gut sehen, lange bevor Autofahrer die Streifenwagen entdecken.
Wer sich an die Geschwindigkeit hält, kommt meist genauso schnell zur Fähre – nur deutlich entspannter.
Fazit
Die Fähren von BC Ferries sind weit mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Punkten auf der Karte. Sie sind ein fester Bestandteil des Lebens an der kanadischen Westküste – und für viele Reisende einer der ersten Momente, in denen sich die Landschaft von British Columbia wirklich entfaltet.
Mit ein wenig Planung wird die Überfahrt schnell zu einem der entspanntesten Abschnitte einer Westkanada-Reise.
Und manchmal merkt man dabei, dass der Weg nach Vancouver Island gar nicht nur der Anfang der Reise ist – sondern bereits ein Teil davon.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine professionelle Reiseberatung dar. Obwohl dieser Artikel allgemeine Informationen bietet, solltest du dich stets auf die offiziellen Websites verlassen, um die aktuellsten und genauesten Informationen zu erhalten.